Stadt Münster: Volkshochschule

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Tiere und Ethik - Darf der Mensch Tiere für seine Zwecke nutzen?

Die VHS setzt sich mit diesem hochaktuellen Thema in zwei Diskussionsveranstaltungen im November 2018 und Februar 2019 kontrovers auseinander. Auf dem Podium diskutieren namhafte und hochkarätige Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Tierschutz.

Zwischen Menschen und Tieren besteht seit jeher eine enge und spannungsreiche Beziehung. Tiere haben für die Menschen eine große Bedeutung, und jeder Mensch hat individuelle oder kollektive Beziehungen zu Tieren. Die Geschichte zeigt, dass Menschen schon immer Tiere für ihre Zwecke genutzt haben – als Nahrungsquelle, für schwere Arbeiten als Zug- und Lasttiere, im Krieg, bei der Jagd, als Statussymbol und in der Freizeit und im Sport, für medizinische Versuche und als Haustiere. In fast jedem dritten deutschen Haushalt lebt ein Haustier; seine Rolle kann dabei vom "lebenden Spielzeug" bis zum Familienmitglied und Partner reichen.

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes wurden 2017 im Rahmen gewerblicher Schlachtungen 57 864 800 Schweine, 3 501 100 Rinder und 1 030 400 Schafe und Lämmer sowie 20 400 Ziegen getötet. Die Anzahl getöteten "Geflügels" wird nicht beziffert, sondern anhand des addierten Körpergewichts (1 514 200 Tonnen) ausgedrückt. Darüber hinaus ist die Zahl der Tierversuche in Deutschland trotz Genehmigungspflicht und alternativer Methoden gestiegen, wie die jüngsten Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigen. In Deutschland wurden 2016 an rund 2,8 Millionen Tieren Versuche durchgeführt. Rund die Hälfte davon waren Mäuse, gefolgt von Fischen, Ratten, Kaninchen und Vögeln. Unter den Versuchstieren waren auch fast 4 000 Hunde, rund 2 460 Affen und Halbaffen sowie rund 770 Katzen.

Diese Zahlen zeigen die große Bedeutung von Tieren für den Menschen. Weder Fleischkonsum noch die Zahl der Tierversuche gehen zurück. Dieses ist überraschend, wenn man einerseits die steigende Zahl von Menschen sieht, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, und andererseits immer mehr alternative Methoden für Tierversuche entwickelt wurden und die Wissenschaft sich verpflichtet, die Zahl der Tierversuche zu reduzieren. Darüber hinaus haben in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Tierschutz- und Tierrechtsbewegungen zu einem Bewusstseinswandel beim Umgang mit Tieren beigetragen, und der Tierschutz wurde als Verfassungsziel ins Grundgesetz aufgenommen.

Hier finden Sie das Programm des Abends.
Kursnummer:
302100T   genügend Plätze frei (genügend Plätze frei)
Entgelt:
-
 
Eintritt frei
Leitung:
Veranstaltungsort:
Termin(e):
Termin auf Anfrage

Legende:
genügend Plätze frei
nur noch wenige Plätze frei
ausgebucht (Warteliste möglich)
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